
Lokales Kapital für soziale Zwecke steht für das Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" - ein Modellvorhaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Europäischen Sozialfonds. In ausgewählten Gebieten können bundesweit Kleinstvorhaben, so genannte Mikroprojekte, finanziell unterstützt werden.
Durch Lokales Kapital für soziale Zwecke soll die Beschäftigungsfähigkeit von Menschen unterstützt und erhöht werden, die am Arbeitsmarkt besonders benachteiligt sind. Der soziale Zusammenhalt im Gebiet wird gestärkt, verbunden mit der Möglichkeit für Einzelne, Anschluss an den Arbeitsmarkt zu finden. Dadurch kann das Gemeinwesen sein eigenes soziales und wirtschaftliches Potenzial besser ausschöpfen und über den Förderzeitraum von Lokales Kapital für soziale Zwecke hinaus weiter entwickeln. Ein weiterer Schwerpunkt von Lokales Kapital für soziale Zwecke ist die Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit.
Lokales Kapital für soziale Zwecke richtet sich an die Bewohner/-innen und Initiativen der Gebiete, die gemeinsam an der Lösung der sozialen Probleme arbeiten und vor allem die Eigeninitiative der Betroffenen stärken. Viele dieser Initiativen kommen nicht zum Tragen, da ihnen die nötigen finanziellen Mittel, Unterstützung und fachkundige Beratung fehlen. Hier will Lokales Kapital für soziale Zwecke Abhilfe schaffen.
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